CMS | Onlineshops

CMS bedeutet Content Management System

Ein CMS – Content Management System – dient im Allgemeinen dazu, Inhalte (Content) zu verwalten bzw. zu managen. Mit einem CMS brachte man früher hauptsächlich mit Blogs in Verbindung. Dies ist auch heute noch der Fall. Jedoch können mit einem CMS auch tolle Websites erstellt werden. Die Möglichkeiten mittels eines Content Management Systems Webseiten zu erstellen, sind einmalig. Es gibt verschiedene Vorlagen, Templates bzw Themes für verschiedene Themengebiete. Ob Blog, seriöse Arzt- oder Anwaltsseite oder eine supermoderne extravagante Seite, die eher Bildbasiert ist für Künstler und Designer: Vieles ist möglich. Sogar Onlineshops mit kompletten Einkaufs- und Bezahlsystem sind möglich. Man erspart sich meist großen Programmieraufwand. Für “Laien” ist es also möglich, eine Website oder einen Shop zu erstellen, unter gewissen Randbedingungen. Änderungen im Code sind jedoch stets möglich und es gibt haufenweise Zusatztools. Diese nennt man Plugins. Gute und bekannte CMS sind zudem meist mehr oder weniger gut für eine Ausrichtung für Suchmaschinen optimiert, doch dazu später mehr. Eigentlich müssten diese Systeme auch Web Content Management Systeme heißen. Denn Sie verwalten ja Web Content – Also Inhalte für das Web. In solch einem System können mehrere Menschen zusammenarbeiten.

CMS Marktanteile

Welche Open Source Content Management Systeme gibt es denn überhaupt in Deutschland und welche sind relevant? Hier ist bei den Open-Source-Content Management Systemen WordPress der eindeutige Sieger mit knappen 56 % Marktanteil. Gefolgt von Joomla! und TYPO3. Die letzten 5 % teilen sich Drupal und andere CMS. Die Verteilung der CMS habe ich hier grafisch aufbereitet. Auf der Seite von http://www.webkalkulator.com/cmsvergleich sieht man ähnliche Werte für WordPress. Allerdings fließen in diese Aufstellung auch non-open-Source Management Systeme ein. Es gibt noch weitere Analysen. Ich denke, über die genau prozentuale Verteilung kann man lange fachsimpeln. In diesem Artikel habe ich nicht alle Feinheiten und alle Spielarten von CM-Systemen herausgearbeitet. An dieser Stelle sei erwähnt, das es zig Nischen gibt, mehr oder weniger bekannte CM-Systeme bzw. auch Systeme, die mit weiteren Kosten verbunden sind oder der Quellcode nicht öffentlich ist.

Bekannte Open Source CMS (Content Management Systeme) und deren Verbreitung in Deutschland im Mai 2017

Open Source usage in Germany – Source: https://trends.builtwith.com/cms/open-source/country/Germany – 15.06.2017

Inhalte verwalten – Content managen – Nur womit?

Die Frage ist: Was wollen Sie tun und welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Präsenz im Internet? Bloggen und News verwalten? Eine Firmenwebsite oder eine private Website? Eine Intranetseite? Etwas verkaufen, als eventuell einen Onlineshop? Social Communities für einen großen Benutzerkreis? Möglichst viele Freiheiten?

Basics zu Web-CMS

Zuerst einmal müssen Sie bedenken, Das solch ein CMS meist nicht bei Ihnen zuhause auf dem Rechner als Software läuft, sondern Web-basiert ist und einen Webserver benötigt.  In sehr vielen Fällen sollten Sie sich einen geeigneten Hoster suchen, der zumindest die Severeinstellungen und Ihre Domain verwaltet und alles, was noch dazu gehört. Die Anbieter und Tarife sind vielfältig. Ebenso die Leistungen. Gern beraten Wir Sie dazu.  Web-CMS sind demzufolge Datenbankbasiert und via Browser konfigurierbar. Alle Einstellungen und Inhalte werden im Browser in einem Backend erstellt, welches nur zugelassene Nutzer erreichen können. Natürlich können Sie die Daten auch auch auf einem eigenen Server oder auf Ihren Computer erstellen. Die frei verfügbaren Mittel, Ihre Website selbst zu hosten gibt es natürlich auch.

Wie bereits angesprochen, gibt es ein Backend in einem CMS und ein Frontend. Das Frontend sieht der normale Seitenbesucher – das ist Ihre fertige Website. Das Backend ist nur einem bestimmten Nutzerkreis zugänglich, meist mit verschiedenen Rollen und Rechten. Admin, Autor, Redakteur oder Abonnent wären solche Rollen. Im Backend sind alle möglichen Verwaltungsakte möglich: Themes auswählen, Plugins installieren, Rechte verwalten und natürlich: Die Contenterstellung läuft dort ebenso ab. Bilder und Texte sind schnell erzeugt, Formatierungen schnell gesetzt, ohne sich viele Gedanken um die “Code” dahinter machen zu müssen. Menüs und Seiten sind schnell erstellt. Heutzutage gibt es auch Lösungen, in der die Website auch im Frontend beschrieben werden kann. Dies ist aber nur Virtuell so. In Wirklichkeit sind Sie natürlich im eingelogten Backend.

WordPress

WordPress ist, wie oben beschrieben, sehr stark am deutschen und internationalen Markt vertreten und sehr beliebt. Angefangen als Blog, wurde die Nutzerquote stetig erhöht. Demzufolge steht dahinter auch eine breite Community. Etliche Foren, Tricks und Anleitungen stehen zur Verfügung. Viele Hoster bringen gleich eine 1klick-Lösung mit: Die Datenbank wird installiert, WordPress konfiguriert und alle Einstellungen sind getätigt. Sie bekommen alle Login-Informationen und siehe da: Ihre Website steht. Zwar stehen sehr oft nur Beispieltexte am Anfang zur Verfügung und die Seite wird mit einem WordPress-Standardtheme ausgeliefert. Aber die Seite ist schon mal vorhanden. WordPress bietet die Möglichkeit, gute Website zu erstellen, Onlineshops und Commnunitys anzubieten. Eine Mehrsprachigkeit kann durch zusätzliche Plugins gewährleistet werden. Verschiedene kostenlose und Premiumthemes bieten verschiedenste Möglichkeiten, ein tolles Design für die Website zu erstellen. Im Hintergrund läuft hauptsächlich eine Mysql-Datenbank und PHP als Programmiersprache.

Bekannte Webseiten in WordPress:

http://time.com/

https://www.smashingmagazine.com/

https://www.spotify.com/de/

http://blog.greenpeace.de/

http://www.rollingstones.com/

— für heute ist Pause — der Artikel wird natürlich länger.