Penalty

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Penalty / Abstrafung

Eine Penalty bzw. eine Abstrafung können Websitebetreiber auch von Suchmaschinen erhalten. Eine Penalty gibt es nicht nur im Fußball oder im Rennsport für unrühmliches Verhalten.

Denken Sie immer daran: Gerade Google hat sich eine Marktposition aufgebaut, die Google auch nicht verlieren möchte. Google verdient damit Milliarden. Würden Sie sich die Butter vom Brot nehmen lassen? Google wird alles dafür tun, nur die besten Suchergebnisse auszuliefern, die genau den Suchinteressen der Suchenden trifft. Wenn Google dies nicht in dieser Form liefern könnte, dann würden die Kunden eventuell andere Hilfsmittel in Betracht ziehen. Im zweifel: Die Konkurrenz. Was schlussfolgern Sie daraus?

Richtig! Google mag nicht betrogen werden. Ob bekannte oder noch unbekannte Tricks (vergl: Black Hat SEO / Grey Hat SEO): Sie werden früher oder später große Probleme bekommen, die im Zweifel auch Ihren Ruin bedeuten können. Die Behebung dieser Fehltritte kann sehr viel Ressourceneinsatz bedeuten. Fatal, wenn die Kundschaft ausschließlich über das Internet akquiriert wird und plötzlich das entsprechende Angebot nicht mehr in den Google Ergebnissen erscheint.

Wie macht sich solch eine Penalty bemerkbar? Die Position in den Suchergebnissen hat sich verschlechtert? Für eine Seite oder ein Keyword? Oder betrifft es die ganze Domain? Oder wurden Sie sogar de-indexiert, was den absoluten Super-Gau bedeutet?

Was Sie nicht tun sollten, ist gegen die jeweiligen Suchmaschinenrichtlinien zu verstoßen.

Für Google sind diese Richtlinien hier gelistet. Für Bing sind die Regeln unter diesem Link zu finden.

Nicht so toll finden Suchmaschinen beispielsweise künstlich erzeugte Backlinks. Als bester Kandidat für eine Penalty sticht heraus, wer automatisierten Backlinks vom Asia-Mann für 50 € zu je 100-10000 Stück einkauft. Sehr toll ist es, wenn ein professionelles Auftreten gewünscht wird und dann das Backlink-Portfolio mit Backlinks von XXX-Seiten, Waffen- und Hanfforen gefüttert wird und die Backlinkquellen dann so aussehen: “Maria Magdalena was not a prostitute” oder “The 14-Year-Old Teen Who Shot His Parents”. Überhaupt sind Forenlinks die Hauptquelle, wenn man negativ auffallen möchte. Wenn dann noch 40.000 Backlinks in einem Monat aufgebaut sind: Bravo. Alles falsch gemacht und man kann sich schon einen Countdown erstellen.

Sehr ungerne wird auch “Duplicate Content” bzw. “doppelter Inhalt” von den Suchmaschinen gesehen. Das heißt, Inhalte sind (mindestens) auf einer anderen Seite zu finden. Entweder auf der eigenen Seite oder auf einer anderen Domain von Ihnen. Oder noch besser, man verstößt gegen das Copyright (Urheberrecht) und scrappt Texte von anderen Websites oder kopiert gleich Abschnittsweise. Auch wenn automatisiert Synonyme eingesetzt werden. Google und bestimmte Plagiatfinder sind nicht dumm. Dann droht mehrfach Ungemach:  von Google, als auch vom Websitebetreiber (wenn der sich überhaupt die Mühe macht und freundlich auf den Verstoß hinweist, statt die Sache nicht gleich an einen Fachanwalt abzugeben). Die saftigen Kosten trägt der Täter. Ganz zu schweigen vom dem Deindexierungsrisiko. Ach ja: Man muss auch dafür sorgen, dass die unrechtmäßige Kopie komplett verschwindet. Dafür hat man dann meist 2 Wochen Zeit nach Zugang der Abmahnung und Unterlassungserklärung.

“Experten” erstellen am besten gleich für alle Städte in Deutschland den gleichen Text und ändern nur die Stadt im Fließtext und in der URL. Daran erkennt man sehr einfach, dass Sie eventuell doch keine Experten sind.

Das Thema Penalty bzw. Abstrafung lässt sich beliebig ausweiten.

Seien Sie Fair – zu sich, zu Mitbewerbern, zu Suchenden und vor allem Google. Investieren Sie lieber in Content und Content Marketing und machen Sie lieber das, was Sie gut können: Ihr Business.

Synonyms:
Penalties, Abstrafung,
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